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Das Kursangebot
Unsere Pädagogikkurse und alle weiteren Ausbildungskurse finden sie hier. Bergsportmaterial Teil II
Prinzip eines einfachen Flaschenzuges Der einfache Flaschenzug besteht aus einer „losen“ und einer “festen Rolle“. Die feste Rolle hat die Aufgabe den Seilstrang zu der losen Rolle umzulenken, durch die lose Rolle wird die nötige Zugkraft verkleinert. Rücklaufsperre Damit die mit dem Flaschenzug erzeugte Spannung erhalten werden kann ist eine Rücklaufsperre notwendig. Leider haben die meisten Klemmen zu geringe Haltekräfte oder wirken aggressiv (Zähne) auf die Seile. Alles was Zähne hat (Wallhauler, Traxion, Ropeman) und alle Methoden, die extreme Scherkräfte erzeugen fallen daher weg. Übrig bleibt für die Praxis das Grigri und der HMS mit Schleifknoten und Sicherungsschlag. Diese beiden Varianten verfügen über große Haltekräfte und sind unter Last lösbare Fixpunkte. "Fixe" und "lösbare" lose Rolle Die „lose Rolle“ im Flaschenzugsystem kann dabei entweder „fix“ mit einem Knoten oder „lösbar“ mit z.B. einer Seilklemme oder einem Bandklemmknoten angebracht werden. Klemmknoten Als Klemmknoten empfiehlt sich der Bandwickelknoten. (Prusikknoten mit Reepschnüren haben eine zu gringe Haltekraft, rutschen oft durch und sind für den Einsatz im mobilen Seilgartenbau nicht geeignet.) Mechanische Klemme Alle Klemmen – mit Ausnahme z.B. des „Shunt“ von Petzl - arbeiten mit einem Zahnsystem. Die scharfkantigen Zähne greifen in den Mantel des Seiles und vergrößern dadurch den Anpressdruck eines Klemmbackens. Dadurch greift die Klemme das Seil in Zugrichtung wobei die Klemme in die andere Richtung verschoben werden kann. Die Haltekraft einer Klemme ist nicht unbeschränkt. Bei zu großer Kraft kann es zu einem Seilmantelriss kommen. Weder der Klemmknoten noch die Seilklemme darf bei Betrieb belastet werden, da die Haltekräfte zu gering sind. Das heißt der Flaschenzug muss so konstruiert sein, dass der Klemmknoten oder die Klemme nach dem Spannvorgang wieder demontiert werden kann. |
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