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Konzept


Unser Konzept für die Ausbildung in Seilgärten umfasst 4 Bausteine: die Basiskurse als Einstieg und Auffrischung des seiltechnischen- und pädagogischen Wissens, die beiden Ausbildungskurse für mobil und/oder stationäre Seilgartenlemente, den Prozessbegleiter in Seilgärten und die Kurse für Retter und Betreuer speziell in Kletterwäldern. Im Folgenden erhalten sie einen genaueren Überblick über unser Kursangebot.


Zulassungsvoraussetzungen
für die Seilgartentrainerausbildungen
Die Ausbildung wendet sich an Personen, die sich für die Betreibung stationärer Hochseilelemente und/oder den Bau und die Betreibung mobiler Elemente qualifizieren wollen. Dazu werden folgenden Voraussetzungen benötigt:
  • Grundkenntnisse im Klettern: Wir erwarten Kenntnisse im Top-Rope-Klettern im 4. Grad (UIAA) an Kunstwänden und in Klettergärten.
  • Der Nachweis über die vollständige Begehung eines hohen stationären oder mobilen Seilgartens
  • Der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs (acht Doppelstunden), der nicht länger als drei Jahre zurückliegen darf
  • Gute gesundheitliche und körperliche Verfassung (med. Selbstauskunftsbogen)
  • Mindestaler 18 Jahre
Um an den Kursen mobile/staionäre Seilgartenelemete teilnehmen zu können sind die beiden Basiskurse Voraussetzung. Sie können unter bestsimmten Umständen erlassen werden:

Für den Basiskurs Seil- und Sicherungstechnik bei Nachweis folgender Qualifikationen:
  • Fachübungsleiter und Trainer des DAV ( mit Ausnahme Wanderleiter)
  • Instruktoren des OeAV
  • Absolventen der ZQ Erlebnispädagogik Alpin (DAV)
  • Jugendleiter des DAV/OeAV
  • Staatlich geprüfte Berg- und Skiführer und Anwärter
  • Erfolgreicher Abschluss derAusbildung zum "Retter in Kletterwäldern"
Für den Basiskurs Moderation und Intervention bei Nachweis
  • einer vergleichbaren Ausbildung. 
Mehr dazu finden sie in unserem Bewerbungsbogen.


hier können sie den Bewerbungsbogen herunterladen (73 KB)

Anerkennung der Ausbildung

Die Ausbildung zum Seilgartentrainer im Trägerverbund wird als Fortbildung bei folgenden Trägern anerkannt:
  • DAV: mobile/stationäre Seilgartenelemente als fächerübergreifende Fachübungsleiter Fortbildung
  • JDAV: sämtliche Teile der Ausbildung als Jugendleiterfortbildung
  • OeAV: Als Modul in der Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik
  • Verband der deutschen Berg und Skiführer(VDBS):  mobile/stationäre Seilgartenelemente als Fortbildung 
  • Verband der österreichischen Berg und Skiführer(VÖBS): mobile/stationäre Seilgartenelemente als Fortbildung 
Damit ist diese internationale Seilgartentrainer Ausbildung die einzige, die von den Fachsportverbänden und den Berufsverbänden der Bergführer in Deutschland und Österreich als Fortbildung anerkannt wird.

Struktur der Ausbildung


Kletterwald "Betreuer" (Modul I) / "Retter" (Modul II)
Die Ausbildung zum "Betreuer" und/oder "Retter" in Kletterwäldern kann unabhängig von den beiden anderen Ausbildungsgängen absolviert werden. Absolventen des Modul II wird der Basiskurs Seil- und Sicherungstechnik erlassen. Die Ausbildung des Modul II schließt mit einer praktischen Prüfung ab.
 
mehr zu den Inhalten dieser Ausbildung finden sie hier


Ausbildung TEIL 1: Seilgartentrainer "Mobile"/"Stationär"


Die Ausbildung beginnt mit 2 Einführungskursen, die fachfremden Personen einen Einstieg in die Materie erleichtern sollen.
Hierbei vermittelt der Kurs (Dauer 2,5 Tage) Basiswissen zu Seil- und Sicherungstechnik; der Kurs (Dauer 3,5 Tage) soll hingegen pädagogisches Basiswissen im Bereich Moderation und Intervention sichern.
Beide Kurse können unter bestimmten Voraussetzungen erlassen werden
Im weiteren Fortgang werden zwei  Ausbildungsrichtungen zur Auswahl angeboten:
mobile Seilgartenelemente:
Bau und die Betreibung von mobilen Seilgartenelementen mit Seilen, Stahlseilen und Spanngurten
stationäre Seilgartenelemente:
Betreibung von stationären Hochseilelementen

Jedes dieser Module wird mit einer Prüfung im sicherheitstechnischen Bereich abgeschlossen.
Mit dieser Prüfung kann Teil 1 der Ausbildung abgeschlossen werden; Absolventen erhalten das Zertifikat Seilgartentrainer für mobile Ropes Courses und/oder Seilgartentrainer für stationäre Ropes Courses.
 
mehr zu den Inhalten dieser Ausbildung finden sie hier

Ausbildung TEIL 2: Prozessbegleiter in Seilgärten

Absolventen des Ausbildungsteils 1, die sich auch im pädagogisch - methodischen Bereich weiterbilden wollen, wird ein zweiter Ausbildungsteil angeboten. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass ein umfassend ausgebildeter Trainer in mobilen oder stationären Anlagen nicht nur über sicherheitstechnische, sondern auch über eingehende pädagogische Kenntnisse verfügen muss, um qualifiziert arbeiten zu können.

Der Ausbildungsteil 2 beginnt mit dem Kurs (Dauer: 3,5 Tage) Prozessbegleitung in Seilgärten. Im Anschluss folgt eine Projektphase, in der es um eine selbständige praktische Durchführung eines Trainings mit einer Teilnehmergruppe eigener Wahl geht. Über das Projekt ist ein schriftlicher Projektbericht anzufertigen, der die Grundlage für einen 2,5 tägigen Abschlusslehrgang mit Kolloquium darstellt.

Absolventen des Ausbildungsteils 2 erhalten das Zertifikat "ProzessbegleiterIn in Seilgärten" für mobile Ropes Courses und / oder stationäre Ropes Courses.
 
mehr zu den Inhalten dieser Ausbildung finden sie hier
 
Ökologie

Mobile Anlagen nutzen in der Regel natürliche Ressourcen für Bau und Betreibung. Angesichts der
anhaltenden Diskussion des Konflikts zwischen Naturnutz und Naturschutz, die gerade in den letzten Jahren in zunehmendem Maße handlungsorientierte Aktivitäten in der Natur beeinflusst hat, werden einschlägige freiwillige und offizielle Einschränkungen thematisiert.
Ziel ist die Vermittlung einer Haltung, die ökologischen Erwägungen die notwendige Aufmerksamkeit gewährt. Durch eine Reflexion des Zusammenhangs zwischen Ort, Handeln und Erleben werden Menschen in der Entwicklung ihrer Erlebnisfähigkeit begleitet und deren Erfahrungen mit der natürlichen Umwelt vertieft.

Fachtechnische Prüfungen
  • Die Zulassung zur Prüfung setzt die vollständige Teilnahme an dementsprechenden Ausbildungsabschnitten voraus.
  • Die TeilnehmerInnen ziehen aus einem vorbereiteten Katalog eine lehrgangsspezifische Prüfungsaufgabe. (praktische Prüfungen in Form von Szenarien, Aufbauten oder Lehrproben).
  • Theoretische Prüfung zu allen Ausbildungsinhalten
  • Die Prüfung wird lediglich nach bestanden / nicht bestanden bewertet.



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